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Lohnt sich ein Investment in winterharte Zwischenfrüchte für eine späte Aussaat, um noch die letzte Vegetationszeit auszunutzen?

Zwischenfrucht für September oder später!

Ab Mitte oder Ende September stehen viele Ackerbauern vor der gleichen Frage: Lohnt es sich jetzt noch, eine Begrünung anzulegen? Die klassischen Sommerzwischenfrüchte wie Phacelia oder Buchweizen funktionieren nun nicht mehr, da das Licht und die Wärme schwinden. Doch das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Wenn du die restliche Vegetationszeit clever nutzt, kannst du mit der richtigen Strategie auch im späten Herbst noch wertvolle Effekte für deinen Boden erzielen!



Warum ist die Zwischenfrucht ein strategisches Investment?

Grundsätzlich solltest du jede Zwischenfrucht als ein Investment in dein wichtigstes Kapital sehen – den Boden. Auch bei späten Terminen geht es darum:

Bodenstruktur verbessern

Bodenleben fördern

Nährstoffe sichern


Das Zeitfenster: Wann macht es noch Sinn?

Bei einer späten Aussaat betrachten wir zwei Zeitfenster: die Restvegetation im Herbst und den Start im Frühjahr.


  • Bis Anfang Oktober:  Hier haben winterharte Arten noch genug Zeit, um sicher zu keimen.


  • Ab Mitte Oktober:  Es wird kritisch. Das Saatgut braucht genug Wärme, um vor dem ersten harten Frost aufzugehen.


  • Der Frühjahrs-Effekt:  Je später du im Herbst säst, desto länger muss die Zwischenfrucht im Frühjahr stehen bleiben, um sinnvoll ihre Aufgabe zu erfüllen. Wenn du erst im April umbrichst, erzielen winterharte Arten ihr Hauptwachstum nach dem Winter.



Die richtige Artenwahl: Winterhart ist Pflicht!

Wenn sommerliche Arten versagen, schlägt die Stunde der Profis, die den Kältereiz vertragen:

Winterharte Arten

Grünschnittroggen, Winterrübsen oder winterharte Leguminosen wie Wicken sind geeignete winterharte Arten.

Vorteil einer Mischung

Je mehr Arten du kombinierst, desto abgesicherter ist dein Investment, da verschiedene Pflanzenfamilien unterschiedliche Risiken abfedern.

Zusatznutzen Futternutzung

Viele dieser späten Bestände (z.B. unsere Herbstmax-Mischungen) lassen sich im Frühjahr hervorragend als Silage oder für die Biogasanlage nutzen.

Farm2Farm Herbstmax Mischung überwinternd
Farm2Farm HERBSTMAX Mischung überwinternd


Dein Weg zum Erfolg: Rest-Vegetationszeit

Es ist eine einfache Rechnung: Ein nackter Boden im Winter verliert Struktur und Nährstoffe. Damit dein Acker keine wertvolle Zeit verliert, musst du die richtigen Entscheidungen treffen.


Dein Investment in Bodenfruchtbarkeit ist nur dann erfolgreich, wenn du bei später Aussaat richtige winterharte Zwischenfrüchte wählst, um optimal und effizient die Vegetationszeit auszunutzen.



Damit sich dein Investment in winterharte Zwischenfrüchte für eine späte Aussaat lohnt und du die Vegetationszeit ideal nutzen kannst!

Auch wenn die Biomassebildung im Herbst geringer ausfällt, ist der „Urlaub für den Boden“ (eine Pause von engen Fruchtfolgen) Gold wert. Achte bei späten Terminen besonders auf eine präzise Aussaat, um den verbleibenden Bodenschluss optimal zu nutzen.


Suchst du die passende Lösung für deine abgeernteten Flächen? Unsere Mischungen Herbstmax und Herbstmax Select sind speziell für diese späten Anforderungen entwickelt worden. Sie bieten maximale Diversität, auch wenn die Tage kürzer werden.




Unsere Artikel gibt es auch als Youtube Videos erklärt von Christoph Gutscher



 
 
 

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