Greening & FAKT konforme Mischung - ÖVF-Faktor 0,3

 

SAATSTÄRKE

21 kg bis 25 kg pro ha

Ende Juli bis Ende August

VERPACKUNGSEINHEIT

25 kg Sack (~ 1,2 ha)

500 kg (~ 24 ha)

1.000 kg (~ 48 ha)

 

KOMPONENTEN

Alexandriner Klee, Äthiopischer Senf, Blaue Bitterlupine, Buchweizen tatarisch, Gartenkresse, Inkarnatklee, Leindotter, Öllein, Ölrettich, Pannonische Wicke, Perserklee, Phacelia, Ramtillkraut, Saflor, Sommerwicke, Sonnenblume, Sparriger Klee, Sudangras, Tiefenrettich, Weißklee

 

EIGENSCHAFTEN

16 % des Bestands sind überwinternde Arten der Rest ist abfrostend

 

20 Arten | 7 Familien | homogene Kleinsämereien
 

ZIEL-PFLANZENBESTAND

32 % des Bestands = Leguminosen

  3 % des Bestands = Leingewächse

  3 % des Bestands = Knöterichgewächse

17 % des Bestands = Korbblütler

27 % des Bestands = Kreuzblütler

11  % des Bestands = Süßgräser

  7 % des Bestands = Wasserblattgewächse

 

ZIEL-ETAGENVERTEILUNG

34 % Hoch

29 % Mittel

37 % Tief

 

SAATGUT-BEHANDLUNG

Das Saatgut ist mit dem System Custosem ZF* und Spurenelemente (Zn, Mn, Cu, Mo) gebeizt. Custosem ZF ist eine Biostimulanz mit dem Wirkstoff Phosphit und einem Haftmittel. Phosphit stimuliert in der Pflanze ein stärkeres Wurzelwachstum, wodurch die Wurzelbiomasse und das Wurzelvolumen wesentlich größer werden. Außerdem regt Phosphit die Nitratreduktase an, wodurch die Zwischenfrucht Stickstoff effizienter verwerten kann. Insbesondere bei (Trocken-) Stress können sich mit Phosphit behandelte Pflanzen durch diese Effekte wesentlich besser entwickeln. Da bei Sommerzwischenfrüchten nach der Aussaat oft eine trockene und heiße Witterung vorliegt, hilft Custosem ZF deine Ziele mit der Zwischenfrucht besser zu erreichen.

 

Die Saatgutbehandlung mit Spurenelementen hat zum Ziel, die Pflanzen immer dann sofort zu unterstützen, wenn sie die Nährstoffe vom Boden nicht zur Verfügung gestellt bekommen. Damit werden die Pflanzen in Stresssituationen unterstützt. Die Spurenelemente Zink, Mangan und Kupfer sind in Chelat-Formulierung, sodass sie bestmöglich von der kleinen Pflanze genutzt werden können. Molybdän ist als Natriummolybdat aufgebeizt - dieses Spurenelement ist besonders wichtig für die Symbiose der Leguminosen mit den Knöllchenbakterien. Die Beizung enthält:

+ 1,80 g/ha Zn

+ 3,60 g/ha Mn

+ 1,80 g/ha Cu

+ 3,20 g/ha Mo

 

Die Sämereien werden bei uns standardmäßig mit einem hochwertigen Saatgut-Farbstoff behandelt. Das dient zum einen der Qualitätskontrolle bei der Saatgutbehandlung und zum anderen der Überprüfung der Aussaat, um die Ablagetiefe sowie das Saatbild besser beurteilen zu können.

 

SMARTE DIVERSITÄT

MultiMax steht für maximale Diversität. Diese ausgewogene Zwischenfrucht mit ihrer hohen Vielfalt (20 Arten aus 7 Familien) und breiten Durchwurzelung sorgt für eine starke und diverse Entwicklung des Mikrobioms. Durch ihre überwinternden Pflanzen kann sie bis in den Frühling Kohlenstoff und Stickstoff aus der Luft binden und in den Boden einbauen. Die Komponenten der Mischung setzen sich aus ähnlichen Kleinsämereien mit ähnlicher Ablagetiefe zusammen, sodass eine Aussaat ohne Entmischung und am richtigen Horizont (ca 2 cm) bestmöglich sichergestellt werden kann.

Bei rechtzeitiger Aussaat kommen Buchweizen, Ramtillkraut, Sudangras, Leindotter, Öllein, Ölrettich und Sonnenblume im Herbst in ihre generative Phase und entwickeln ein entsprechend weites C:N Verhältnis. Nach dem Absterben dieser Pflanzen bildet sich daher eine anhaltende Mulchschicht, die bis ins Frühjahr hält. Die Leguminosen binden nicht nur den für den Humusaufbau unabkömmlichen Stickstoff, sondern sie können im Frühjahr durch ihr enges C:N Verhältnis auch rasch vom Bodenleben verarbeitet und ihre Nährstoffe mineralisiert werden. Phacelia und Buchweizen sind die Phosphor-Spezialisten. Die Phacelia einerseits durch ihre angeregte Symbiose mit Mykorrhiza und Phosphor aufschließenden Bakterien und der Buchweizen andererseits durch seine sauren Wurzelausscheidungen. Der Tiefenrettich öffnet durch seine Pfahlwurzel den Boden und speichert Nährstoffe. Inkarnatklee, Weißklee und die Pannonische Wicke überstehen Frost und entwickeln sich im Spätwinter prächtig weiter, und wirken durch ihre rasche Umsetzung im Frühjahr wie ein Nährstoff-Booster in der Folgekultur.

 

AUSSAAT

Bei der Aussaat sind zwei wichtige Prinzipien zu berücksichtigen, die jedoch bei jeder Zwischenfrucht gelten:

1. Aussaat so früh es geht! Jeder Tag, jede Woche bringt unheimlich viel, um die Ziele und Funktionen einer Zwischenfrucht zu erfüllen.

2. Aussaat mit einer Sätechnik, die du auch für eine Hauptkultur einsetzen würdest. Du investierst Geld in die Zwischenfrucht, weil du damit deine Bodenfruchtbarkeit steigern willst, weil du damit das Wasserspeichervermögen erhöhen willst, weil du damit Nährstoffe über den Winter bringen willst, und so weiter. Diese Aufzählung würde sich noch lange fortführen lassen. Das Entscheidende ist: du möchtest deinem Boden etwas Gutes tun, spare dann bitte nicht bei der Sätechnik!

*Das System Custosem ZF ist nicht für den biologischen/ökologischen Landbau zugelassen. Solltest du als Bio-Landwirt Interesse an dieser Zwischenfrucht haben, können wir dir eine unbehandelte Variante anbieten. Melde dich gerne!

 

Die Zusammensetzung der Zwischenfrucht-Mischungen können sich je nach Verfügbarkeit einzelner Arten und Sorten verändern. Die Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Irrtum und Fehler vorbehalten.

 

MultiMax überwinternd

€ 85,00Preis
  •