Greening & FAKT konforme Mischung - ÖVF-Faktor 0,3

 

SAATSTÄRKE

21 kg bis 25 kg pro ha

Ende Juli bis Ende August

VERPACKUNGSEINHEIT

25 kg Sack (~ 1,2 ha)

500 kg Big Bag (~ 24 ha)

1.000 kg Big Bag (~ 48 ha)

 

KOMPONENTEN

Alexandriner Klee, Blaue Bitterlupine, Inkarnatklee, Linse, Öllein, Pannonische Wicke, Perserklee, Phacelia, Ramtillkraut, Rotklee, Saflor, Schwedenklee, Sommerwicke, Sonnenblume, Sparriger Klee, Sudangras, Weißklee

 

EIGENSCHAFTEN

17 % des Bestands überwinternde Arten

 

17 Arten | 5 Familien | homogene Kleinsämereien
 

ZIEL-PFLANZENBESTAND

42 % des Bestands = Leguminosen

  8 % des Bestands = Leingewächse

20 % des Bestands = Korbblütler

15 % des Bestands = Süßgräser

15 % des Bestands = Wasserblattgewächse

 

ZIEL-ETAGENVERTEILUNG

32 % Hoch

30 % Mittel

38 % Tief

 

SAATGUT-BEHANDLUNG

Auf Wunsch inokuliert mit Rootella X (15 gr/21 kg Saatgut), arbuskuläre Mykorrhiza:

 

aktive Substanzen 30 % = Mykorrhiza der Gattung Glomus sp.

  • Glomus intraradices (133.600 lebensfähige Sporen/g)
  • Glomus mosseae (33.400 lebensfähige Sporen/g)

inaktive Substanz 70 % = Diatomeenerde

Nicht mit Rootella inokuliertes Saatgut wird standardmäßig und ohne Aufpreis mit Phosphit+, das heißt Custosem ZF* und Spurenelemente (Zn, Mn, Cu, Mo) gebeizt. Custosem ZF ist eine Biostimulanz mit dem Wirkstoff Phosphit und einem Haftmittel. Phosphit stimuliert in der Pflanze ein stärkeres Wurzelwachstum, wodurch die Wurzelbiomasse und das Wurzelvolumen wesentlich größer werden. Außerdem regt Phosphit die Nitratreduktase an, wodurch die Zwischenfrucht Stickstoff effizienter verwerten kann. Insbesondere bei (Trocken-) Stress können sich mit Phosphit behandelte Pflanzen durch diese Effekte wesentlich besser entwickeln. Da bei Sommerzwischenfrüchten nach der Aussaat oft eine trockene und heiße Witterung vorliegt, hilft Custosem ZF deine Ziele mit der Zwischenfrucht besser zu erreichen.

 

Die Saatgutbehandlung mit Spurenelementen hat zum Ziel, die Pflanzen immer dann sofort zu unterstützen, wenn sie die Nährstoffe vom Boden nicht zur Verfügung gestellt bekommen. Damit werden die Pflanzen in Stresssituationen unterstützt. Die Spurenelemente Zink, Mangan und Kupfer sind in Chelat Formulierung, sodass sie bestmöglich von der kleinen Pflanze genutzt werden können. Molybdän ist als Natriummolybdat aufgebeizt - dieses Spurenelement ist besonders wichtig für die Symbiose der Leguminosen mit den Knöllchenbakterien. Die Beizung enthält:

+ 1,80 g/ha Zn

+ 3,60 g/ha Mn

+ 1,80 g/ha Cu

+ 3,20 g/ha Mo

 

Die Sämereien werden bei uns standardmäßig mit einem hochwertigen Saatgut-Farbstoff behandelt. Das dient zum einen der Qualitätskontrolle bei der Saatgutbehandlung und zum anderen der Überprüfung der Aussaat, um die Ablagetiefe sowie das Saatbild besser beurteilen zu können.

 

SMARTE DIVERSITÄT

Zu allererst muss eine Zwischenfrucht vielfältig, also aus verschiedenen Arten bestehen, damit deren Wurzeln das Bodenleben auch vielfältig füttern und bedienen können. Mit den überwinternden Leguminosen in dieser Mischung kann bis ins Frühjahr Kohlenstoff aus der Luft gebunden und dem Mikrobiom zur Verfügung gestellt werden und nebenbei wird noch Stickstoff gebunden. Diese Mischung ist darüber hinaus noch abgestimmt mit ausschließlich mykorrhizierenden Pflanzen und auf Wunsch mit Rootella X geimpft. Dadurch kann sich vom Sommer bis in den Herbst durch den Zwischenfrucht-Bestand ein üppiger Mykorrhiza-Pilz entwickeln, in dem du dann im Frühjahr deinen Mais oder deine Sojabohne säen kannst – am besten ohne großer Bodenbearbeitung. Die Wurzeln des Mais finden damit ein ideales Umfeld für ein Zusammenspiel mit dem Mykorrhizapilz und können so einen Vorsprung beim Zugriff auf Nährstoffe (insbesondere Phosphor) und Wasser entwickeln. Durch die winterharten Arten (Inkarnatklee, Rotklee, Weißklee, Schwedenklee und Pannonische Wicke) kann im Frühjahr Stickstoff aus der Luft gebunden werden, wenn die Böden noch kalt sind und eine Mineralisierung ohnehin noch nicht stattfindet. Außerdem sorgen sie mit ihrem engen C:N Verhältnis und der frischen Blattmasse nach dem Umbruch rasch für eine Umsetzung und sind so ein Nährstoff Booster in der frühen Phase der Folgekultur.

 

AUSSAAT

Bei der Aussaat sind zwei wichtige Prinzipien zu berücksichtigen, die jedoch bei jeder Zwischenfrucht gelten:

1. Aussaat so früh es geht! Jeder Tag, jede Woche bringt unheimlich viel, um die Ziele und Funktionen einer Zwischenfrucht zu erfüllen.

2. Aussaat mit einer Sätechnik, die du auch für eine Hauptkultur einsetzen würdest. Du investierst Geld in die Zwischenfrucht, weil du damit deine Bodenfruchtbarkeit steigern willst, weil du damit das Wasserspeichervermögen erhöhen willst, weil du damit Nährstoffe über den Winter bringen willst, und so weiter. Diese Aufzählung würde sich noch lange fortführen lassen. Das Entscheidende ist: du möchtest deinem Boden etwas Gutes tun, spare dann bitte nicht bei der Sätechnik!


*Das System Custosem ZF ist nicht für den biologischen/ökologischen Landbau zugelassen. Solltest du als Bio-Landwirt Interesse an dieser Zwischenfrucht haben, können wir dir eine unbehandelte Variante anbieten. Melde dich gerne!

 

Die Zusammensetzung der Zwischenfrucht-Mischungen können sich je nach Verfügbarkeit einzelner Arten und Sorten verändern. Die Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Irrtum und Fehler vorbehalten.

MykoMax überwinternd

€ 88,00Preis